| Mein Leben und ich |
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Sonntag, 12. Juli 2026
Knapp ein Jahr später B187
jessie.blog, 21:44h
Ich habe meinen Blog mal wieder schleifen lassen, doch ich hatte gute Gründe dafür, denn in meinem Leben hat sich Vieles getan. Seit dem letzten Mal sind 12 Monate vergangen, da habe ich viel über mich gelernt und was es heißt, Verantwortung für seine Taten zu übernehmen. Ich habe meine Helferausbildung abgeschlossen und wenige Monate später die Ausbildung zur Fachkraft angefangen. Zwar nicht mehr an meiner damaligen Berufsschule, aber dafür an einer neuen, mit weiteren Kolleginnen von mir. Neben mir ist ein Kollege von mir in die Ausbildung gekommen, der ähnlich wie ich, auch zuvor sein Helfer geschafft hat. Zwei weitere Kolleginnen von mir sind auch in meiner Klasse, die sind beide zwar bereits Mitte 50, aber sie strotzen nur so von Lebenserfahrung und den Mut, diese Ausbildung in diesem Alter überhaupt noch anzugehen. Die neue Schule war anfangs noch ungewohnt, anstatt Blockunterricht, sollte man 2 Mal die Woche zur Schule gehen, jeden Montag und Dienstag, an den anderen Tagen sollte man arbeiten. Das stellte sich später als ziemliche Hürde heraus, da ich teilweise ein-zweimal 12 Tage durcharbeiten musste. Ich half dabei meinen Kolleginnen, so gut es ging, damit so gut durchkamen. In Gruppenarbeiten arbeiteten wir immer zusammen, obwohl ich gerade mit den zwei älteren Kolleginnen auf der Arbeit zuvor kaum etwas zu tun halte, habe ich dadurch erst einen richtigen Kontakt knüpfen können. Davor kannten wir nur unsere Namen oder sahen uns mal an den gemeinsamen Übergaben. ich arbeitete immer auf A, die anderen beiden auf B, daher habe ich im Prinzip nie mit den Beiden zusammengearbeitet, es war somit meine Chance, die Kolleginnen näher kennenzulernen. Es lief auch sehr gut, klar zeigten sich manche Probleme, doch wir hielten zusammen, eine Kollegin fuhr mich immer nach Hause oder holte mich ab, damit ich nicht mit dem Bus fahren musste. Ich hasse nämlich Busfahren.
Direkt im ersten Monat in der neuen Ausbildung zeigte sich jedoch das erste Problem, wir haben zu dem Zeitpunkt neue Kolleginnen aus dem Ausland bekommen und sollten eingearbeitet werden. Zwei nette Fachkräfte, eine davon sollte ich einarbeiten, an dem Morgen musste ich als Fachkraft einspringen. Als Helferin sollte man in Notfällen einspringen, aber ich war total unvorbereitet. Ich machte meine 4 Leute an dem Morgen, jedoch musste ich noch Tabletten verteilen, sowohl im Erdgeschoss, als auch im ersten Stock, da wurde ich ständig angerufen, wenn irgendwas passiert ist. Im Laufe der Schicht erhielt ich von meiner obersten Chefin noch einen Anruf, dass wir einen Neuzugang bekommen. Ich geriet total in Panik und meinte, ich kann das nicht, wir haben keine Fachkraft und ich habe keine Ahnung, wie das geht. Ich sollte jedoch dann den Neuzugang aufnehmen, Zitat "Sie wollen die Ausbildung zur Fachkraft machen, dann sollten sie das auch können." Aber nach ca. einem Monat? Im ersten Lehrjahr? Zusammen mit einer Kollegin, die wenig Deutsch konnte, haben wir versucht das Beste daraus zu machen. Ich wurde von einer Person aus der Hauswirtschaft angemotzt, weil ich meine Kollegin nicht hinschickte, Wasser zu verteilen. Der gleiche Kollegin sollte gezeigt und eingearbeitet werden, was man als Fachkraft zu tun hat, wie sollte ich sie dann gleichzeitig noch eine andere Arbeit erledigen lassen? Die Aufnahme habe ich jedenfalls gut hinbekommen, die Chefin lobte mich für meinen Aufnahmebericht, da der gut geschrieben war. Danach musste ich hin und wieder einige Neuaufnahmen aufnehmen, einfach um die Kolleginnen zu helfen. Ich wurde auch selbstsicherer dabei, die Texte wurden auch besser, bekam auch mehr Lob, laut der Chefin, war ich besser als manche langjährige Fachkräfte. Mit manchen Neuzugängen habe ich mich besonders gut verstanden, sie blieben nicht lange, immer nur für ein paar Wochen in Form einer Kurzzeitpflege, doch manche gaben mir die Rückmeldung, dass sie sich gut mit mir unterhalten konnten. Mit einem habe ich mich zum Beispiel lange unterhalten, teilweise sind wir vom vorgegebenen Fragebogen abgekommen, aber das war auch gut so. Manche beantworten nur die Fragen, aber gehen gar nicht auf das Zwischenmenschliche drauf ein. Unser Lehrer gab uns den Hinweis, dass wir diese Aufnahme nicht trocken überbringen sollten, sondern so, dass es für beide Parteien ein nettes Gespräch wird. Das war auch der Schlüssel zum Erfolg. Einer kam auf mich während der Spätschicht zu und meinte, von allen Kollegen, fand er mich am sympathischsten, weil wir uns so gut unterhalten haben. Auch eine andere Bewohnerin meinte zu mir, aus mir wird irgendwann eine gute Fachkraft, da ich ihr half, so gut es ging, ihr vor allem auch zuhörte und die Probleme ernstnahm. Obwohl ich normalerweise immer sehr schüchtern bin und sowas mir eigentlich gar nicht zusagt, gab es mir die Hoffnung, dass ich die Ausbildung tatsächlich schaffen kann. Einmal durfte ich sogar eine Arztvisite übernehmen, okay, was heißt durfte, ich habe eher meine Kollegin dabei unterstützt, sie hat nicht alles verstanden, dafür habe ich das übernommen. Zwar war ich fachlich nicht so gut dabei wie eine ausgebildete Fachkraft, aber ich habe die Visite gut meistern können, finde ich. In den 3 Jahren, die ich in der Pflege gearbeitet habe, konnte ich mir viel aneignen und bereue die Entscheidung nicht, den Weg eingeschlagen zu haben. Allerdings musste ich ab Februar neuerdings auf B arbeiten, eine Station, die ich immer nur vom Hören her kannte, jedoch habe ich mich selten auf B aufgehalten, ich kannte praktisch Niemanden. Ich bekam auch keine Einarbeitung und sollte von heut auf Morgen 10 Leute versorgen. Spoiler, mein Kollege musste mir helfen, da ich sonst zu spät fertig gewesen wäre. Die Spätschichten liefen für mich besser, da war ich im dritten Stock und vom Arbeitsaufwand her, war der Stock sogar entspannter als auf meiner üblichen Station. Ich fühlte mich jedoch dennoch kaum selbstbewusst, ich musste gefühlt alles neu lernen, obwohl ich zu dem Zeitpunkt 3, 1/2 Jahre dort gearbeitet habe, fühlte ich mich wieder wie am Anfang. Da war ich wirklich am Tiefpunkt erstmals angelangt, da ich solche Probleme hatte, mich einzuleben. Immer wenn ich auf A arbeitete, fühlte ich mich wie zu Hause, ich kannte jeden Bewohner, ich weiß, ohne auf dem Plan schauen zu müssen, wer welche Tropfen zu welcher Uhrzeit bekommt, im ersten Stock hatte ich mein eigenen Bereich und fühlte mich wohl mit meinen Bewohnern. Doch auf B fühlte ich mich richtig fremd, als würde ich da nicht hingehören. Dann gab es Tage, da ging es mir mental ziemlich schlecht und fühlte mich gegen Ende nur noch ausgebrannt, ich bin so oft eingesprungen, aber wirklich wertgeschätzt wurde es nicht. Ab Mai sollte ich im Rahmen meiner Ausbildung in die ambulante Pflege gehen, bis ungefähr September bin ich von meiner Arbeit weg, bis August bin ich im ambulanten Bereich. Nicht an dem Ort beim letzten Mal, sondern eine andere Firma. Da stellte ich jedoch schockierend fest, dass die Person, mit der ich arbeiten sollte, eine ehemalige Kollegin von mir ist. Uhrzeittechnisch musste ich in dieser Schicht arbeiten, da ich sonst alle anderen Frühdienste nicht schaffen würde von der Zeit her. Die Kollegin von mir war nur ... besonders. Wir hatten ein schwieriges Verhältnis zueinander. Auf Station arbeitete sie bis vor zwei Jahren noch bei uns bis zu einem Vorfall, an dem sie mich alleine auf Station ließ. Ich war zu dem Zeitpunkt nicht bereit, alleine klarzukommen. Davor hat sie mich fast 1, 1/2 Jahre lang fertiggemacht, jeden Tag hat sie mich jeden Tag angeschrien, auch vor anderen Kollegen oder Bewohnern, denen tat es leid, wie sie mit mir umging, die Kollegen jedoch sagten nie was. Ich dachte, vielleicht wäre ich tatsächlich ein schlechter Mensch und wäre für den Beruf nicht geeignet, da ich nur dieses Feedback bekam, aber sie hat mich wirklich niedergemacht, sodass es mir psychisch echt schlecht ging. Ausgerechnet mit ihr sollte ich 4 Monate zusammenarbeiten? Bei mir machte sich Panik breit, weil ich absolut keine Energie dafür hatte, doch die Geschichte hebe ich mir gesondert für ein anderes Mal auf. Bestenfalls wenn ich nicht mehr in der Obhut bin. An der Stelle würde ich auch meinen Blogbeitrag beenden. Bis dann und ciao. ... link (0 Kommentare) ... comment Montag, 14. Juli 2025
Zeit der Entscheidungen B186
jessie.blog, 22:42h
Ein weiteres Mal melde ich mich hier mal wieder. Lange ist es her, jedoch habe ich dieses Mal abgewartet, bis ich meinen nächsten Beitrag schreibe, denn ich kann nun behaupten, dass ich alle drei Prüfungen für meine Ausbildung erfolgreich abgeschlossen habe und demnächst meine Abschlussfeier haben werde. Ich möchte gerne nochmal auf alle drei Prüfungen zurückblicken und allgemein auf das einzigartige Schuljahr.
Zuerst muss ich mal schreiben, dass ich es ironisch finde, dass ich alle drei Jahre eine Prüfung ablege. Vor 3 Jahren waren es meine Abiturprüfungen, 3 weitere Jahre vorher meine Abschlussprüfung aus der 10. Klasse. Jetzt habe ich nach einem Jahr meine Ausbildung zur Altenpflegehelferin abgeschlossen und bin sehr stolz darüber. Denn anfangs wusste ich noch nicht genau, ob die Ausbildung etwas für mich ist oder überhaupt dieser Beruf, nach meinem Abi machte ich ein FSJ auf meiner Arbeit im Altersheim und verlängerte diesen um ein halbes Jahr. Das restliche halbe Jahr habe ich als Hilfskraft gearbeitet. Ab September letzten Jahres begann meine Helferausbildung, diese geht nur ein Jahr und ist im Juli sozusagen beendet. Ich finde das irgendwo etwas schade, da die Schulzeit eine nette Abwechslung zur Arbeit war. ich konnte vieles lernen, ich verstand mich mit meinen Klassenkameradinnen sehr gut, vor allem mit den 40-50 Jährigen (teilweise) Müttern, ich konnte erstmals zeigen, was in mir steckte und half denen den Stoff zu verstehen, wenn sie Hilfe brauchten. Sie halfen auch mir bei alltäglichen Problemen und ich konnte mich gut austauschen mit den Anderen. Erst wollte ich von Anfang an die Fachkraftausbildung antreten, doch man hatte mir das abgeraten und ich sollte erstmal die Helferausbildung angehen, falls es sonst zu schwer für mich sein sollte. Viele Fachkräfte beschreiben die Helferausbildung als den "easy Mode", der ganze Stoff ist abgespeckter und man weiß das Nötigste, um der Fachkraft zu helfen. Ich kann somit nun Insulin spritzen, Blutzucker messen, allgemeine kleinere Tätigkeiten übernehmen und allgemein eine Hilfe sein. Man ist sozusagen die rechte Hand von der Fachkraft. Im Mai war meine erste Prüfung - die Schriftliche. Dafür hatte ich jedoch eher sporadisch gelernt, ich war im Monat zuvor in der ambulanten Pflege und hatte daher kaum Zeit vernünftig zu lernen. Als wir mit den Prüfungsvorbereitungen anfingen, in der Schule, konnte ich den Stoff viel besser wieder einprägen und lernte, was das Zeug hält. Ich lernte für sämtliche Themen, gemeinsam mit meinen Klassenkameradinnen. Wir sollten in der Vorbereitungsphase sogar schon Karten basteln für unsere Abschlussfeier. Wir teilten uns in Gruppen ein und ich arbeitete natürlich mit den älteren Klassenkameradinnen zusammen. Was einige in der Klasse nicht wussten, war, dass ich als Profilfach Gestaltungs-und-Medientechnik hatte, daher kannte ich mich mit dem Designen einigermaßen aus. Ich habe nicht die perfekte Karte designt und da war bestimmt viel rauszuholen, aber anscheinend wurde meine Karte ausgewählt von allen aus der Klasse. Das fand ich irgendwo amüsant, da anscheinend alle Anderen unsere Karte am besten fanden. Somit wurde meine Karte ausgesucht für unsere Abschlussfeier, darauf bin ich auch ein wenig stolz, ehrlich gesagt. Am Dienstag darauf war unsere schriftliche Prüfung, ich war ein wenig nervös, die Direktorin höchstpersönlich erschien sogar und half beim Verteilen, da war ich ein wenig überrascht. ich schaute mir alle Aufgaben an und fing ruhig an zu schreiben, das, was ich wusste. Zu meinem Glück kamen da gute Themen dran, die für mich "einfach" waren. Ich schrieb und schrieb, verlor dabei die Zeit nicht aus den Augen. ich bin relativ schnell fertig geworden und hatte noch fast 90 Minuten Zeit gehabt, mir nochmal alles Durchzulesen. Man dürfte nicht früher abgeben, daher musste ich warten bis es vorbei war. ich habe mir die schriftliche Prüfung wirklich schwerer vorgestellt, was nicht irgendwie überheblich oder so rüberkommen sollte, nur für das, was man alles lernte, ist das, was in der Prüfung drankommt, nur ein Bruchteil. Wir hatten wirklich Glück gehabt, viele andere aus der Klasse empfanden es auch als eher einfach und hatten es sich schwerer vorgestellt. Die Sache ist, dass die Fragen von unseren Fachlehrern gestellt worden sind, das heißt, sie schicken die Fragen an ein Bundesministerium und dieser sucht sich welche aus, die die Lehrer dann zusammenstellen können. Die Lehrerinnen waren dabei wirklich gnädig. Nach der Prüfung bin ich nach Hause gegangen und war einfach nur noch zufrieden. Die nächste Prüfung fand diesmal auf meiner Arbeit statt, nämlich die praktische Prüfung. Vor dieser Prüfung hatte ich am meisten Angst gehabt, da die wirklich zählte und wenn man diese nicht bestand, hätte man sie nicht verbessern können und müsste ggf. das gesamte Jahr wiederholen. Etwas, was ich ungerne riskieren möchte. Im Juni lief die Arbeit erst normal weiter, nur manchmal bat meine Chefin mich, kleinere Aufträge zu übernehmen, an manchen Tagen hatte sie in der Schicht das Sagen gehabt und da schaute sie genau zu, wenn ich einen Bewohner gepflegt habe. Ich fühlte mich teilweise richtig schrecklich, da ich unnormal viele Fehler machte, sie kommandierte mich die ganze Schicht über herum. Ich sollte im ersten Stock anschließend Blutdruck messen bei jedem Bewohner, natürlich nicht mit der Maschine, sondern mit dem Blutdruckmessgerät, also auf die altmodische Weise: Mit Manometer, Pumpe, Armmanschette etc. etwas, was ich nicht so gut konnte, da meine Ohren sehr empfindlich sind und ich den Druck nie höre von dem Blut. Die Blutzuckermessung habe ich bisher auch nur in der ambulanten Pflege gemacht, auf meiner eigentlichen Arbeit durfte ich es bis zu dem Zeitpunkt noch nicht ausführen. An dem einen Tag als ich am Blutdruckmessen war, wurde ich von der stellvertretenden Leitung angerufen und sie fragte mich, wo ich bleibe, da bald Mittagessen ist und die Leute alle versorgt werden müssten. ich erklärte ihr daraufhin, dass ich noch oben am Messen bin und noch nicht fertig gewesen bin. Ich ging dann runter und sah, wie meine Chefin, die stellvertretende Chefin und eine weitere Auszubildende zusammen im Dienstzimmer vor dem Computer saßen. Also klar, kann sein, dass sie etwas ihr erklärten, aber sie saßen zu dritt da drin, nicht mal einer hatte sich bewegt, um mir beim Mittagessen zu helfen, nur die andere Auszubildende half mir dabei. Auch hinterher sich um die Leute zu kümmern, meine Chefs hingegen haben Pause gemacht und sind gegangen und haben uns alleine gelassen. Es war sowieso alles erledigt, aber ich wusste nicht, wie ich damit umgehen sollte. Die nächsten Schichten wurden anstrengender, einmal kam ich übermüdet zur Arbeit, da ich nur 4h Schlaf hatte, bei der Hitze konnte ich echt nicht schlafen. An diesem Morgen ernannte mich meine Chefin zur Schichtleitung. ICH sollte die Verantwortung für die Schicht tragen. (wahrscheinlich mehr aus dem Grund, weil keine Fachkraft da war), aber sie meinte ich sollte lernen, zur Not einzuspringen, falls keine Fachkraft da ist und es würde mir ja für die Zukunft helfen, damit ich lerne, wie es ist, als Fachkraft irgendwann die Verantwortung zu übernehmen. Ich sollte erstmal unter Anleitung Tropfen machen, Medikamente über die Schicht verteilen und weniger Bewohner als üblich pflegen, da ich sozusagen die Fachkraft bin und mehr Aufgaben habe in der Schicht verteilt über. Die Schicht verlief ganz normal - so wie immer. Ich war nur mit den Anrufen überfordert, da ich es absolut nicht mag zu telefonieren, gerade wenn ich von fremden Nummern angerufen werde, aber so gut es geht, konnte ich mich um alles kümmern. Es wurde sich zwar hinterher beschwert, dass ich dies und das nicht weitergegeben habe, aber es war meine erste eigene Schicht. Es war komisch über meine älteren Kollegen zu entscheiden und diese sozusagen zu herumkommandieren. Ende Juni war es dann soweit und ich sollte meine praktische Prüfung angehen, einen Tag vorher bekommt man Bescheid gesagt, welcher Bewohner gezogen worden ist und welche ärztliche Anordnung man bekommt, zB. Blutdruckmessung, Blutzuckermessung, Medikamente verteilen oder Sauerstoffsättigung messen. Zu meinem Glück hatte ich die letzten beiden, da war ich wirklich dankbar, da sie von allen Aufgaben noch am einfachsten zu bewältigen waren. Die Bewohnerin war auch sehr freundlich und habe mit ihr zusammen eine Biografie erstellt, am Tag vor der Prüfung sollte man nämlich eine Ausarbeitung schreiben und eine Biografie und einen momentanen Zustand über die Person anfertigen. Am nächsten Tag war es soweit und meine Lehrerin war da, aber nicht nur sie, sondern noch meine Klassenlehrerin, die als Zweitprüferin dabei war. Das Problem war: Sie ist bekannt als die strengste Lehrerin in der gesamten Abteilung, daher hatte sie hohe Erwartungen an mich. Ich war nervös und war bereits schon ab 6 Uhr da und bereitete mich zwei Stunden vorher vor. ich war erstmal total nervös und als ich ihre Sauerstoffsättigung gemessen hatte, war dieser Wert relativ niedrig, gefährlich niedrig. Ich versuchte mir jedoch nichts anzumerken, die Bewohnerin war im Grunde auch so wie immer, sie hatte nur ihre Sauerstoffbrille nicht über Nacht angehabt. Danach war die Bremse von ihrem Rollstuhl kaputt, was ich voll ausgeblendet hatte und hielt sie gut fest, selbst die Lehrerin stütze kurz den Rollstuhl, damit sie nicht fällt. Obwohl es immer hieß, sie interagieren nicht wirklich. Auch später machte ich kleinere Fehler, aber ich reflektierte über meine Fehler, am Ende verabschiedeten sie sich und ich wusste jetzt nicht, ob ich bestanden habe oder nicht. Beim ersten Besuch habe ich gerade noch so bestanden und wäre fast durchgefallen, beim zweiten Besuch bekam ich eine deutlich bessere Note und arbeitete wirklich mit meinen Bewohnerinnen zusammen, um ein gutes Ergebnis zu erzielen, was sich auszahlte. Zwischendrin traf ich auf eine (mittlerweile) ehemalige Kollegin von mir. Sie hat beschlossen gehabt ab Juni zu kündigen, was ich sehr schade fand, da sie neben einer anderen Kollegin meine Lieblingskollegin war und ich mich mit ihr super verstand. Sie hatte immer einen sarkastischen Humor gehabt, ich schätzte ihre Ratschläge und einfach ihre Art. Ich konnte vernünftig mit ihr reden und mich für die letzten Jahre bedanken und mich vernünftig von ihr zu verabschieden. Auch sie dankte mir für die gemeinsame Arbeitszeit und wünschte mir viel Glück für die Zukunft und, dass ich die Ausbildung mit Sicherheit bestehen werde. Wir unterhielten uns noch eine Weile und es hat gut getan mit jemanden über die ganzen Probleme auf der Arbeit zu reden. Sie wird mir wirklich fehlen. Auch meinte sie, dass sie es bisher noch nicht gehört bekam, dass man sie auf der Arbeit schätzt und bedankte sich für die netten Worte. 2 Wochen später war es dann so weit und wir sollten an dem Freitag zur Schule gehen, das war vor knapp 1, 1/2 Wochen. Dort wurden uns die Noten mitgeteilt, sowohl von beiden bisherigen Prüfungen, als auch von den anderen Fächern. Die Noten waren alle relativ solide. Ich bekam in der schriftlichen Prüfung eine 1,5. In der praktischen bekam ich eine 4,0 - bestanden. Es hätte besser laufen können, aber bestanden ist bestanden und bin somit zufrieden. Wir bekamen außerdem auch mitgeteilt in welchem mündlichen Prüfungsfach ich die Prüfung ablegen muss, bei mir war das Aktivierung & Unterstützung im Alltag. Das ist das Fach, auf das ich hoffte, da Rechtskunde für mich ein zu trockenes Thema ist, bin daher fine mit dem Thema. Ich lernte fleißig für meine mündliche Prüfung - allerdings nur während der Schulzeit, ich beantwortete die Fragebögen, die wir zum Üben bekamen, schrieb einige Ausarbeitungen und tauschte mich mit meinen Klassenkameradinnen aus. Letzten Donnerstag war es dann soweit und wir hatten alle einzeln 10 Minuten Zeit gehabt, ich sollte ein Blatt auswählen, welches 6 Fragen zu jeweils 3 Themen von entweder Aktivierung oder Unterstützung im Alltag beinhaltete. Ich war so nervös, ich saß wartend vor der Tür und wartete nur darauf, bis die Tür aufging. ich ging nochmal kurz in mir und dachte nach, was ich alles bisher erreicht hatte und dachte nochmal an den einen Moment nach, wie ich mit meinen Bewohnerinnen gemeinsam die Prüfung meisterte. Ein kurzer Schmerz durchzuckte mich als ich über alles nachdachte, was ich erlebt habe auf der Arbeit. Anschließend wurde ich aufgerufen zur Prüfung. Dort saßen 3 Lehrer, einer war der Protokollant und die anderen beiden waren die Prüferinnen, meine zwei Fachlehrerinnen. Ich versuche mich zu beruhigen und versuchte so gut es geht die Fragen mündlich zu beantworten. ich habe mich nur ständig verhaspelt vor Aufregung und bekam keinen richtigen Satz mehr raus, ich war total nervös. Trotz allem konnte ich die Fragen anscheinend gut genug beantworten, manchmal fragte ich mich, was sich wohl die Lehrkräfte dachten, die Mimik war ein wenig einschüchternd. Im zweiten Teil war ich jedoch deutlich besser als im ersten Teil der Fragen. Danach wurde ich entlassen und sollte am nächsten Tag wiederkommen, damit ich erfahre, ob ich bestanden habe oder nicht. Als es vorbei war, bin ich erstmal zusammen mit Nagi und meiner besten Freundin in der Großstadt gewesen und haben den Tag zusammen verbracht. Am nächsten Tag kam ich extra früher zur Schule, da kamen meine Klassenkameradinnen auf mich zu und meinten, man kann bereits seine Note erfahren. Ich ging also hin, total angespannt und öffnete die Tür. Dort saßen sie zu dritt, meine zwei Klassenlehrerinnen und die Abteilungsleiterin, alle am Tisch, als würde man die Höhle der Löwen betreten. Sie baten mich kurz Platz zu nehmen und grinsten mich an. Nach kurzer Zeit sagte mir eine der Klassenlehrerin welche Note ich bekam, nämlich eine 1,5 im Mündlichen. Ich war positiv überrascht, da ich dachte, ich hätte schlechter abgeschnitten. Ich bekam somit eine 2 im Zeugnis für das Fach und habe somit alle drei Prüfungen mit Bravour bestanden. Erstmal war ich total sprachlos und wusste nicht, was ich sagen sollte, aber ich freut mich natürlich über die Note. Glücklich verließ ich den Raum wieder und erzählte es meinen anderen Klassenkameradinnen. Sie freuten sich auch für mich, anscheinend haben alle bestanden bis auf eine Schülerin, da sie sich im Mündlichen leider verschlechterte, das fand ich sehr schade, es wäre schön gewesen, wenn alle bestanden hätten. Aber meine Klassenkameradinnen hatten die Idee gemeinsam Kaffee trinken zu gehen in einer Bäckerei und gemeinsam zu feiern, ich ging mit und wir freuten uns einfach nur, dass wir es alle hinter uns haben. Irgendwo tat es innerlich weh zu wissen, dass man bald Abschied voneinander nimmt und jeder getrennte Wege geht. Das erlebe ich nun zum dritten Mal und auch wenn es nur eine kurze Zeitspanne mit denen war, war es dennoch eine schöne Zeit. Mal sehen, wie die Abschlussfeier wird & allgemein meinen zukünftigen Arbeitsweg. Was wird passieren? Werde ich den Aufgaben gewachsen sein oder werde ich in einer komplett anderen Richtung wechseln? Die Zukunft könnte nicht ungewisser sein. Ich bin gespannt. Die Ausbildung und allgemein die Zeit in den vergangenen drei Monaten hat mir gezeigt, wie sehr ich über meinen eigenen Schatten gesprungen bin und der Tag, an dem ich das Kommando eines Tages übernehmen werde, schneller eintritt als erhofft... ... link (0 Kommentare) ... comment Donnerstag, 8. Mai 2025
Ambulant vs. Stationär B185
jessie.blog, 00:17h
Ein weiteres Mal melde ich mich auf meinem Blog. Dieses Mal möchte ich über meine vergangenen 3 Wochen reden. Denn ich war nicht wie üblich auf meiner eigentlichen Arbeit, sondern in der ambulanten Pflege. Daher auch der Titel meines heutigen Beitrags. In den 3 Wochen traf ich auf die unterschiedlichsten Menschen und lernte vieles, was ich für meine Ausbildung brauche. Nun ist mittlerweile eine Woche vorbei und ich müsste ein bisschen reflektieren, was ich alles erlebt habe. Ich sollte 100h in 3 Wochen sammeln, was eine ziemliche Herausforderung darstellt. Somit musste ich morgens und abends arbeiten, um auf meine Stunden zu kommen.
In den ersten Tagen stellte ich mich noch ziemlich dumm an, könnte man meinen. Gerade anfangs haperte es bei mir sehr bei der praktischen Umsetzung. Gefühlt alles, was ich lernte, war wie ausradiert aus meinem Kopf. Ich musste gefühlt alles neu lernen. Ich sprach auch anfangs nicht viel und egal wie oft mir meine Kollegin mir etwas erklärte, ich konnte es in meinem Kopf nicht umsetzen. Es war einfach nicht möglich in dem Moment. Ich habe wirklich versucht mich zusammenzureißen, aber ich hatte einfach meine Schwierigkeiten. Direkt am zweiten Tag sollte ich auch Blutzucker messen und Insulin spritzen, beides Dinge, die ich selbst nie praktisch auf meiner Arbeit gelernt habe. Schulisch habe ich es natürlich gelernt gehabt, aber auf meiner Arbeit haben meistens die Fachkräfte das Spritzen übernommen. Somit hatte ich kaum die Gelegenheit gehabt, es selbst auszuprobieren. Nur immer zuzusehen ist nochmal was anderes, als es wirklich umzusetzen. Demnach stellte ich mich beim ersten Mal nicht sonderlich perfekt an. Beim Insulinspritzen hatte ich auch immer Angst, mich an der Nadel zu piksen, viele haben einen sicheren Halt mit der Nadel, ich lernte jedoch in der Schule, dass man sehr vorsichtig damit umgehen soll. Doch mit viel Zeit lernte ich auch das, schon nach wenigen Tagen war ich immer mehr geübter. Jedoch sollte ich am zweiten Tag bei einer Person Medikamente richten, so etwas durften nur die Fachkräfte bei uns machen. Jedoch war die Kollegin die ganze Zeit an meiner Seite, damit auch ja nichts passiert oder ich etwas Falsch mache. Es war dennoch ein komisches Gefühl, die Medikamente zu richten, sie meinte noch, ich wäre echt langsam gewesen, man hätte nur 20 Minuten Zeit, um die ganzen Medis zu richten. Wenn man das jedoch noch nie zuvor machte, kann man auch nicht sonderlich schnell sein. Auch musste ich am zweiten Tag eine alte Dame duschen, erstmal nichts ungewöhnliches, mache ich auf meiner normalen Arbeit ja auch, aber ich musste das mit einem Badewannen-Lifter machen. Mit so etwas habe ich zuvor noch nie gearbeitet. Allgemein war es ein komisches Gefühl, zu den Leuten nach Hause zu fahren und mit einem Schlüssel die Tür aufzumachen. Das fühlte sich einfach anders an, als an den Türen zu klopfen. Diese ganzen Treppenlifter, Badewannen-Lifter habe ich in echt nie gesehen, das war was völlig Neues für mich. Auch, dass manche ein Pflegebett besitzen, ich wusste nicht mal, dass man so etwas für das eigene Heim beantragen kann. Aber ich schweife ab, beim Duschen der Person stellte ich mich natürlich auch nicht sonderlich heldenhaft an, aber in er ersten Woche, wenn alles für mich neu ist, kann man da auch nicht sonderlich viel erwarten von mir. Ich brauche nun mal meine Abläufe. Während es in den Frühschichten eher mäßig gut lief, war es abends so ein Unterschied. Gerade abends gab es nicht so viele pflegerische Aktivitäten. Meistens sind wir nur hergefahren, haben Blutzucker gemisst oder Medikamente eingegeben und sind wieder weggefahren, nur bei manchen musste man beim Umziehen helfen. Das war auch deutlich entspannter, mit den Kolleginnen im Spätdienst verstand ich mich gut, manche hatten eine sehr offene Persönlichkeit und andere hingegen eine ruhige, gelassene Persönlichkeit. Aber ich sah in den Wochen, was sie ausmachten. Die Schicht ging am Abend auch nicht sonderlich lange, meistens waren wir gegen 19 Uhr schon fertig und fingen um 16 Uhr jedes Mal an. Morgens ging es immer um 6:30 Uhr los, aber waren vor 12 Uhr jedes Mal schon fertig. Wenn man jedoch wie ich auf seine Stunden kommen muss, musste ich nach wenigen Stunden wieder los zur nächsten Schicht. Es war an sich nicht so hart, als wenn ich auf meiner Arbeit 7h am Stück arbeiten musste, aber ich war nach ein paar Tagen ziemlich ausgelaugt, vom Hin und Her. Ich hatte kaum gehabt für meine Prüfungen zu lernen, dieses kurze Zeitfenster, wo ich frei hatte, war mir einfach zu knapp. Die erste Woche war für mich so die Kennlernphase meines Außendienstes. Die zweite Woche war dann hingegen ein wenig anders, gerade morgens, da bin ich mit einer andere Kollegin morgens gefahren. Die war von Natur viel, viel direkter zu mir. Am ersten Tag war sie noch gewillt mir was beizubringen, am zweiten Tag sah es jedoch anders aus und ich merkte, dass es sie störte, dass ich so viele Schwierigkeiten hatte. Zugegeben musste ich wieder neue Leute kennenlernen, da die im ambulanten Dienst immer eine die gleichen Routen fahren und ich so neue Gesichter traf. Ich war vor allem am zweiten Tag enttäuscht von mir selbst, dass ich es nicht auf die Reihe bekam, mich gut anzustellen und so viele Leichtsinnsfehler zu haben. Ich war so nervös und unsicher, sie musste einmal sogar einschalten, weil ich total planlos war. So etwas passiert mir sonst nicht auf der Arbeit, also ich hatte ein riesigen Blackout gehabt. Hinterher war sie auch sehr enttäuscht von mir und meinte, wenn sie meine Beurteilung schreiben müsste, würde da nichts Positives drin stehen. Ich war am Ende selbst von mir enttäuscht, dass ich nicht gut war. Der harsche Ton tat im ersten Moment auch weh, aber es öffnete mir sozusagen die Augen, dass ich viel mehr an mir selbst arbeiten sollte. Im Laufe der Schicht war sie jedoch wieder positiver gestimmt und bemühte sich, mir noch etwas beizubringen. Ich beichtete ihr auch, dass ich kaum Praxisanleitung bekam und mir deswegen so viel "Grundwissen" fehlte. Klar kann ich das auf meiner Arbeit schieben, aber irgendwo ist es auch meine eigene Schuld, ich hätte mich da viel mehr reinhängen sollen, damit ich nicht wie der letzte Depp mich verhalte während der Schicht. Die nächsten zwei Tage liefen schon besser und ich bemerkte, dass sie eine Eigenart besitzt. Die Art und Weise, wie sie mit den Leuten spricht, sie konnte offen über alles Mögliche reden. Selbst bei einer Person, die ich am Wochenende zuvor traf, die mit meiner Kollegin damals kaum sprach, hatte mit dieser Kollegin ganz viele Wörter gewechselt. Das hatte ihr richtig gutgetan, mehr zu reden. In diesem Augenblick merkte ich, was sie so besonders machte. Sie nahm sich wirklich Zeit, zwar sind sie alle an eine gewisse Zeit gebunden, aber zu sehen, wie offen die alte Dame mit ihr sprach, öffnete mir erneut die Augen. Am Ende der zweiten Woche sagte sie zu mir, ich muss viel an mir arbeiten, nicht für andere, sondern für mich, wenn ich tatsächlich irgendwann die Ausbildung zur Fachkraft machen möchte. Bis zu meiner Prüfung habe ich jedoch auch noch einiges zu lernen. Die Woche war zwar nicht einfach, aber es zeigte mir, dass ich mir viel mehr zutrauen sollte. In der dritten Woche arbeitete ich wieder mit der gleichen Kollegin zusammen, mit der ich auch in der ersten Woche jeden Morgen arbeitete, sie meinte, ich muss nur bis Mittwoch arbeiten, da diese paar Stunden, die mir noch fehlen würden, ausreichen. In den drei Tagen durfte ich wie jedes Mal Blutzucker messen, Insulin spritzen oder Tropfen richten. Das konnte ich mittlerweile ziemlich besser als am Anfang. Noch nicht ganz perfekt, aber dafür, dass ich es davor nie richtig lernte, war das ein sehr großer Schritt. Mit viel Bemühung hatte ich in den paar Wochen unglaublich viel Neues gelernt für meine Ausbildung. Es ist ein so starker Kontrast zu meiner eigentlichen Arbeit, obwohl es so viel anders auch wieder nicht ist. Es sind wie so zwei unterschiedliche Welten und doch die gleichen. Irgendwie. Heute, ungefähr eine Woche seit meinem letzten Arbeitstag, erhielt ich meine Beurteilung von der Chefin vom ambulanten Dienst. Ich konnte mir schon denken, dass sie nicht ganz zufrieden mit mir waren, da ich wie gesagt, echt meine Schwierigkeiten hatte, aber mich echt steigerte mit der Zeit. Jedoch schrieb die Chefin unter anderem, dass ich nicht das nötige Fachwissen für meinen Ausbildungsstandes besitze, was mich schon ziemlich verletzte. Also das einfach vor sich liegen zu haben und das zu lesen. Autsch. Das war mein Bericht zum ambulanten Dienst und meine ganzen Eindrücke der letzten paar Wochen. Ab Samstag geht es wieder auf meine richtige Arbeit und das Gelernte anzuwenden, wird interessant. Bis zum nächsten Beitrag. ... link (0 Kommentare) ... comment ... older stories
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